LafargeHolcim gefährdet Menschen mit Zementstaub

Neben dem nigerianischen Dorf Ewekoro betreibt der Schweizer Konzern LafargeHolcim eine Zementfabrik. Überall ist Zementstaub: auf den Dächern, in den Räumen, auf den Feldern. Ärzte berichten, dass die Menschen Schäden an Leber, Lungen und Milz davontragen.

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Zementfabrik von LafargeHolcim in Ewekoro

In Ewekoro, im äussersten Südwesten Nigerias, betreibt die Tochtergesellschaft von LafargeHolcim eine grosse Zementfabrik, die Wapco-Lafarge Ewekoro Cement Plant I & II und einen dazugehörigen Kalksteinbruch.

 

Die Tochtergesellschaft wird vom schweizerisch-französischen Baustoffgiganten LafargeHolcim (Sitz in Rapperswil-Jona, SG) kontrolliert.

Quelle: Google-Maps

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Im Dorf ist die Feinstaubbelastung extrem hoch. Durch die Zementproduktion im Werk und auch durch die Sprengungen im nahegelegenen Steinbruch lagert sich der Zementstaub überall ab: auf dem Boden, auf den Dächern der Häuser, an deren Wänden, selbst die Kleider, die zum Trocknen aufgehängt werden, sind nach kurzer Zeit voller Zementstaub.

Shakiratu Ologunebi Babalola berichtet über die gravierenden Probleme

Der schädliche Feinstaub gelangt auch ins Wasser, das die Menschen in Ewekoro als Trinkwasser und zum Kochen brauchen. Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfs sind tagein, tagaus der Staubbelastung ausgesetzt. Viele von ihnen leiden mit der Zeit an zahlreichen, irreversiblen Gesundheitsschäden: Atemwegsbeschwerden, Schäden an Leber, Lungen oder Milz und Augenkrankheiten.

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2minütiges Video mit Stimmen von Direktbetroffenen aus Ewekoro

Das ändert sich mit der Initiative:

Der Konzern müsste endlich sicherstellen, dass die Menschen in Ewekoro nicht weiter mit Feinstaub vergiftet werden. Änderte sich weiterhin nichts, könnten die Bewohner/innen in der Schweiz Wiedergutmachung erlangen.

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