Gold aus Horror-Mine

Die Rundschau berichtete über die Minen-Stadt «La Rinconada» in Peru, wo tausende Kleinschürfer unter widrigsten Bedingungen nach Gold graben. Die Menschen arbeiten hier unter sklavenähnlichen Bedingungen, Menschenhandel ist an der Tagesordnung und das Trinkwasser ist durch Quecksilber verseucht.

Die Goldraffinerie Metalor, mit Sitz in der Schweiz, hat mit Gold aus «La Rinconada» gehandelt.

 

Die peruanischen Behörden haben im März 2019 eine Lieferung von über 90 Kilo Gold an Metalor wegen Verdacht auf Geldwäscherei und illegalen Goldabbau beschlagnahmt. Die zuständige peruanische Staatsanwaltschaft ermittelt nun in Peru gegen die Firma «Minerales del Sur», die das beschlagnahmte Gold an Metalor liefern wollte. Die Vorwürfe lauten auf Handel mit illegalem Gold, Geldwäscherei und Bildung einer kriminellen Organisation. «Minerales del Sur» lieferte seit Jahren alles Gold exklusiv an Metalor.

 

Mitte Juni 2019 gab Metalor bekannt, sich vollständig aus dem handwerklichen Bergbau in Peru sowie in Kolumbien zurückzuziehen, bis die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben sind.

 

 

Der Beitrag der Rundschau kann hier nachgeschaut werden.

 

Mehr Infos auf der Webseite der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Das ändert sich mit der Initiative:

Trotz vieler Hinweise auf die schmutzigen Geschäfte von «Minerales del Sur» hat Metalor zu lange weggeschaut, woher das Gold kommt und somit Menschenrechtsverletzungen in Kauf genommen. Die Initiative verlangt, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die von ihnen kontrollierte Unternehmen begangen haben, geradestehen müssen.

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