Glencore verschmutzt Wasser in Kolumbien

Glencore betreibt seit Jahren Teile der Kohlenmine El Cerrejón. Die Mine verschmutzt mit ihren fünfzehn Sedimentierungsbecken den Fluss Ranchería.

Glencore betreibt seit Jahren Teile der Kohlenmine El Cerrejón. Für den Tagebau wurden lokale Gemeinschaften zwangsumgesiedelt und verloren ihre Lebensgrundlage. Im ganzen Departement herrscht wegen dem Bergbau grosse Wasserknappheit. Die Nichtregierungs-Organisation Indepaz hat im Juni 2018 eine Studie durchgeführt, um die Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Abbaugebiet zu beurteilen. Sie kommt zum Ergebnis: Die Mine Cerrejón verschmutzt mit ihren fünfzehn Sedimentierungsbecken den Fluss Ranchería. In seinem Wasser wurden Schwermetallkonzentrationen festgestellt, die deutlich über den kolumbianischen Grenzwerten liegen. Dieser wichtige Fluss versorgt ungefähr 450‘000 Menschen mit Wasser, seine Vergiftung macht Menschen und Tiere krank.

 

Mehr zum Fall auf der Webseite der ASK

Das ändert sich mit der Initiative:

Glencore wäre mit der Initiative verpflichtet, sich dafür einzusetzen, dass kein vergiftetes Wasser aus der Mine Cerrejòn in den Fluss Ranchería gelangt und die Sedimentierungsbecken mit Kläranlagen versehen werden. Zudem müsste Glencore dafür sorgen, dass die zu einer Umsiedlung gezwungenen Gemeinden entschädigt werden und weiterhin Zugang zu Trinkwasser haben.

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