Glencore verschmutzt Felder im Kongo

Glencore betreibt im Kongo rund um die Stadt Kolwezi Kupfer- und Kobaltminen. Im Umfeld der Minen kommt es immer wieder zu Umweltverschmutzungen.

Im Januar 2018 ist ein Deich auf dem Minengelände der Kamoto Copper Company – einer Tochterfirma von Glencore – gebrochen. Dadurch wurden die Felder und Gärten von 460 Familien durch Giftstoffe aus der Mine kontaminiert. Bis heute ist auf den Flächen keine Landwirtschaft mehr möglich.

 

Aus der Glencore-Mine Mutanda flossen 2013 und 2014 Schadstoffe auf die Felder von 26 Bauernfamilien. Insgesamt wurden hier Böden und Ernten auf einer Fläche von fast 24 Hektar zerstört.  Auch diese Felder sind noch immer nicht richtig kultivierbar.

 

Über einen Zeitraum von zwölf Monaten flossen 2013 und 2014 Schadstoffe aus der Kupfer- und Kobaltmine Mutanda auf die Felder von 26 Bauernfamilien in Moloka, einem Dorf an der südwestlichen Grenze der Minenkonzession. Die Verschmutzung der Böden war so gross, dass sie bis heute auf Satellitenbildern sichtbar ist.

Die Felder von Moloka vor der Verschmutzung im Januar 2013. © Google Earth

 

Die Felder von Moloka wie sie im Oktober 2018 aussehen, die Verschmutzung ist nach wie vor gut sichtbar. © Google Earth

 

Der Bericht von Brot für alle und Fastenopfer

Das ändert sich mit der Initiative:

Mit der Initiative müsste Glencore für verursachte Schäden gerade stehen und den betroffenen Familien Wiedergutmachung bezahlen.

Weitere Skandale:

Alle Skandale hier

Ätzende Schwefeldioxid-Wolken in Sambia

Das Schweizer Fernsehen deckt neue erschütternde Machenschaften auf: Seit fast 20 Jahren vergiftet Glencore die Luft um ihre Kupfermine in Sambia mit Schwefeldioxid. Die ätzenden Gase führen zu schweren Atemwegserkrankungen und Todesfällen.

Weiterlesen

Gold aus Horror-Mine

Die SRF Rundschau berichtete über die Minen-Stadt «La Rinconada» in Peru, wo tausende Kleinschürfer unter widrigsten Umständen nach Gold graben. Die Menschen arbeiten hier unter sklavenähnlichen Bedingungen, Menschenhandel ist an der Tagesordnung und das Trinkwasser ist durch Quecksilber verseucht.

Weiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden. Weitere Informationen zu den verwendeten Tools.

Schließen