Gewaltsame Vertreibung durch Glencore

In Peru versuchten vierzig Polizisten und Glencore-Angestellte indigene Bauern von ihrem angestammten Land zu vertreiben.

Am Dienstag, 3. April 2018, wurde die indigene Gemeinde Alto Huarca in der peruanischen Region Espinar von Angestellten des Bergbaukonzerns Glencore in Begleitung der peruanischen Nationalpolizei angegriffen. Die gewalttätigen Übergriffe hatten zum Ziel, die Glencore-Mine Antapaccay zu vergrössern. Indigene, die trotz der Drohungen ihr Land nicht verlassen wollten, wurden bedroht und verletzt. In die Übergriffe waren rund 40 Polizisten und Glencore Angestellte involviert. Mit Baggern drangen Glencore-Angestellte auf das Land der Familien vor.

Glencore will die Quechua-Gemeinde von Alto Huarca zwingen, ihr Land aufzugeben, um in dieser Region expandieren zu können. Glencore verletzt damit die Rechte der indigenen Bevölkerung.

COMUNDO berichtete über den Fall.

Das ändert sich mit der Initiative:

Mit der Initiative wäre Glencore verpflichtet, sicherzustellen, dass solche gewalttätigen Übergriffe nicht vorkommen. Käme es trotzdem zu Angriffen und Vertreibungen, müsste sich Glencore vor einem Schweizer Gericht dafür verantworten.

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