Gewaltsame Vertreibung durch Glencore

Über Weihnachten 2018 hat Glencore Sicherheitspersonal in Peru indigene Bäuerinnen attackiert und versucht, sie von ihrem angestammten Land zu vertreiben.

Der Blick berichtete Mitte Januar erschreckendes aus einer Glencore-Mine aus Peru: Videoaufnahmen vom 29. Dezember zeigen, wie Sicherheitsleute von Glencore indigene Bäuerinnen mit Steinen attackieren. Eine Frau wird von einem Glencore-Angestellten zu Boden gerissen. Die betroffenen Bäuerinnen, die im Video zu Wort kommen, sehen sich ihrer Lebensgrundlage beraubt und sind verzweifelt ob ihrer Machtlosigkeit gegenüber dem Riesenkonzern Glencore. Die Aufnahmen hat ein peruanischer Journalist gemacht. Der Hintergrund: Glencore will die Kupfermine Antapaccay vergrössern, koste es was es wolle. Dafür schreckt der Konzern auch nicht davor zurück, Menschen von ihrem Land zu vertreiben.

 


Wiederholte Gewalt

Schon im letzten Frühling hat die Organisation Comundo über ähnliche Vorfälle berichtet: Am 3. April, wurde dieselbe indigene Gemeinde in der peruanischen Region Espinar von Angestellten des Bergbaukonzerns Glencore in Begleitung der peruanischen Nationalpolizei angegriffen. Indigene, die trotz der Drohungen ihr Land nicht verlassen wollten, wurden bedroht und verletzt. In die Übergriffe waren damals rund 40 Polizisten und Glencore Angestellte involviert.

 

Der Blick berichtete im Januar 2019 über den Fall

COMUNDO berichtete im Frühling 2018 über den Fall.

Das ändert sich mit der Initiative:

Mit der Initiative wäre Glencore verpflichtet, sicherzustellen, dass solche gewalttätigen Übergriffe nicht vorkommen. Käme es trotzdem zu Angriffen und Vertreibungen, müsste sich Glencore vor einem Schweizer Gericht dafür verantworten.

Weitere Skandale:

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Ätzende Schwefeldioxid-Wolken in Sambia

Das Schweizer Fernsehen deckt neue erschütternde Machenschaften auf: Seit fast 20 Jahren vergiftet Glencore die Luft um ihre Kupfermine in Sambia mit Schwefeldioxid. Die ätzenden Gase führen zu schweren Atemwegserkrankungen und Todesfällen.

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Gold aus Horror-Mine

Die Rundschau berichtete über die Minen-Stadt «La Rinconada» in Peru, wo tausende Kleinschürfer unter widrigsten Bedingungen nach Gold graben. Die Menschen arbeiten hier unter sklavenähnlichen Bedingungen, Menschenhandel ist an der Tagesordnung und das Trinkwasser ist durch Quecksilber verseucht.

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