Glencore-Mine: Menschenrechtsanwältin berichtet

30.10.2018

Die Menschenrechtsanwältin Saskia Ditisheim ist in die peruanischen Anden gereist, um die indigene Bevölkerung in einem kleinen Dorf in den Anden zu unterstützen.

Saskia Ditisheim ist in die peruanischen Anden gereist, um die indigene Bevölkerung in einem kleinen Dorf in den Anden zu unterstützen. Die Menschen, die hier auf 4‘000 Metern Höhe rund um die Glencore-Kupfermine in der Provinz Espinar leben, wehren sich gegen die Vergiftung ihres Grundwassers und die Vertreibung von ihrem Land. Saskia Dietisheim sagt: «Die Frauen und Männer haben mir erzählt, dass die Wasserverschmutzung zu einer Zunahme von Krebs und anderen Krankheiten geführt habe. Glencore leugnet jede Verantwortung und unterdrückt Proteste der Bevölkerung. Ich habe den Menschen vor Ort versprochen, dass ich nicht nur eine Zuschauerin bleiben werde.»

Über 40 Glencore Angestellte und Polizisten griffen indigene Bäuerinnen an © Vidal Merna

Die Menschenrechtsanwältin unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative aktiv, weil damit Betroffene von Menschenrechtsverletzungen Konzerne in der Schweiz für ihre Machenschaften zur Verantwortung ziehen und Widergutmachung erhalten können. In der Schweiz hat Ditisheim die Organisationen «Anwält/-innen ohne Grenzen Schweiz» gegründet und diverse Opfer von Menschenrechtsverletzungen beraten und juristisch vertreten.

Glencore vertreibt indigene Bäuerinnen von ihrem Land © Vidal Merna

 

Crédit Titelbild Saskia Ditisheim: © Nicolas Righetti /Lundi13.ch

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