KMU sagen Ja zur Konzernverantwortung

07.10.2020

Hunderte Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen die Konzernverantwortungsinitiative. Für sie fordert die Initiative etwas Selbstverständliches: Wer einen Schaden anrichtet, soll auch dafür geradestehen.

Roland Vonarburg, der Geschäftsführer der Wauwiler Champignons AG und ehemalige Luzerner CVP-Kantonsrat spricht sich für ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative aus. Für ihn „als Inhaber und Geschäftsführer eines Unternehmens mit rund 300 Mitarbeitenden, sei es eine Selbstverständlichkeit, Verantwortung zu übernehmen,“ wie er in der Gewerbezeitung erklärt. Mit ihm setzen sich über 180 Unternehmerinnen und Unternehmer im Wirtschaftskomitee für verantwortungsvolle Unternehmen ein.

 

Die Mehrheit der Schweizer Unternehmen wirtschaftet heute bereits verantwortungsvoll. Für die wenigen Konzerne, die es nicht tun, braucht es verbindliche Regeln. Dies sorgt auch für gleich lange Spiesse für alle: Indem die Initiative rechtliche Grundlagen verankert, um fehlbare Konzerne zur Rechenschaft zu ziehen, sorgt sie dafür, dass kein Unternehmen auf Kosten von Mensch und Umwelt wirtschaftet. Damit hält sie nicht nur mit den internationalen Entwicklungen Schritt, sondern schützt auch den guten Ruf der Schweizer Wirtschaft.

 

Skrupellos wirtschaftende Konzerne sollen nicht länger einen Konkurrenzvorteil vor anständig wirtschaftenden kleinen Betrieben haben. Das Ziel ist auch, die KMU zu schützen, weshalb sich die Konzernverantwortungsinitiative bewusst an die grossen Konzerne richtet und die KMU ausnimmt. Roland Vonarburg findet es unredlich, dass sich die grossen Wirtschaftsverbände wie Economiesuisse hinter den KMU verstecken, weil sie um die Unbeliebtheit der Konzerne wissen.

 

Mehr Informationen unter:

 

https://www.gewerbezeitung.ch/de/news_archiv/kmu-chefs-sagen-ja-zur-konzernverantwortung

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01.10.2020

Bürgerliche lancieren Ja-Kampagne

Das Bürgerliche Komitee für Konzernverantwortung hat die Abstimmungskampagne für die Konzernverantwortungsinitiative offiziell lanciert. Insgesamt gehören dem Komitee über 350 Politikerinnen und Politiker an. Sie fordern, dass Schweizer Konzerne für von ihnen verursachte Schäden geradestehen müssen.

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