Glencore verschmutzt Wasser in Kolumbien

Glencore betreibt seit Jahren Teile der Kohlemine El Cerrejón. Die Mine verschmutzt mit ihren fünfzehn Sedimentierungsbecken den Fluss Ranchería.

Glencore betreibt seit Jahren Teile der Kohlemine El Cerrejón. Für den Tagebau werden lokale Gemeinschaften zwangsumgesiedelt und verlieren ihre Lebensgrundlage. Im ganzen Departement herrscht wegen dem Bergbau grosse Wasserknappheit. Die Nichtregierungs-Organisation Indepaz hat eine Studie durchgeführt, um die Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Abbaugebiet zu beurteilen. Sie kommt zum Ergebnis: Die Mine Cerrejón verschmutzt mit ihren fünfzehn Sedimentierungsbecken den Fluss Ranchería. Dieser wichtige Fluss versorgt rund 450‘000 Menschen mit Wasser, seine Vergiftung mit hohen Schwermetallkonzentrationen macht Menschen und Tiere krank.

 

Mehr zum Fall auf der Webseite der ASK

Das ändert sich mit der Initiative:

Glencore wäre mit der Initiative verpflichtet, sich dafür einzusetzen, dass kein vergiftetes Wasser aus der Mine Cerrejòn in den Fluss Ranchería gelangt. Zudem müsste Glencore dafür sorgen, dass die zu einer Umsiedlung gezwungenen Gemeinden entschädigt werden und weiterhin Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Weitere Beispiele:

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LafargeHolcim gefährdet Menschen mit Zementstaub

Neben dem nigerianischen Dorf Ewekoro betreibt der Schweizer Konzern LafargeHolcim eine Zementfabrik. Überall ist Zementstaub: auf den Dächern, in den Räumen, auf den Feldern. Ärzte berichten, dass die Menschen Schäden an Leber, Lungen und Milz davontragen.

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