Ätzende Schwefeldioxid-Wolken in Sambia

Das Schweizer Fernsehen deckt neue erschütternde Machenschaften auf: Seit fast 20 Jahren vergiftet Glencore die Luft um ihre Kupfermine in Sambia mit Schwefeldioxid. Die ätzenden Gase führen zu schweren Atemwegserkrankungen und Todesfällen.

Das Kupferschmelzwerk von Mopani ist immer wieder in den Schlagzeilen, weil seine Abgase das hoch giftige Schwefeldioxid enthalten. Die SRF Rundschau hat bereits vor einigen Jahren mehrere Todesfälle dokumentiert, welche Ärzte auf das Glencore-Werk zurückführen.

Glencore hat schon mehrmals Verbesserungen versprochen, aber aktuelle Luftmessungen zeigen, dass der Schwefeldioxid-Ausstoss bis zu 77-mal höher ist, als die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erlauben.

 

Der Beitrag der Rundschau kann hier nachgeschaut werden.

 

Das ändert sich mit der Initiative:

Glencore wäre mit der Initiative verpflichtet sicherzustellen, dass das Kupferschmelzwerk Mopani kein giftiges Schwefeldioxid mehr ausstösst. Zudem müsste Glencore für verursachte Schäden geradestehen und den betroffenen Familien Wiedergutmachung bezahlen.

Weitere Beispiele:

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Minderjährige schuften in Glencore-Mine

In der von einer Glencore-Tochterfirma betriebenen Zink-, Blei- und Silbermine Porco in Bolivien kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen, die Umwelt ist vergiftet und es schuften auch Minderjährige in den Stollen. Die Jüngsten sind gerade mal elf Jahre alt.

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LafargeHolcim gefährdet Menschen mit Zementstaub

Neben dem nigerianischen Dorf Ewekoro betreibt der Schweizer Konzern LafargeHolcim eine Zementfabrik. Überall ist Zementstaub: auf den Dächern, in den Räumen, auf den Feldern. Ärzte berichten, dass die Menschen Schäden an Leber, Lungen und Milz davontragen.

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