In der peruanischen Stadt Cerro de Pasco verseucht Glencore das Trinkwasser der ansässigen Bevölkerung, Kinder leiden besonders unter den Bleivergiftungen. Zum Hintergrund.

«Konzerne wie Glencore, die Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören, sollen auch dafür geradestehen.»

Dick Marty, alt Ständerat FDP und Co-Präsident Initiativkomitee

Unterstützer/-innen

  • Lucrezia Meier-Schatz

    alt Nationalrätin CVP, St. Gallen

  • Dietrich Pestalozzi

    Verwaltungsratspräsident der Pestalozzi und Co. AG

  • Simone Curau-Aepli

    Präsidentin Schweizerischer Katholischer Frauenbund Weinfelden

  • Daniel Jositsch

    Ständerat (SP/ZH) und Professor für Strafrecht

Die Konzernverantwortungsinitiative wurde vom ehemaligen FDP-Ständerat und Staatsanwalt Dick Marty zusammen mit einer breiten Koalition von 130 Menschenrechts- und Umweltorganisationen lanciert. Die Initiative wird heute von vielen Unternehmer/-innen und Politiker/-innen aller Parteien unterstützt. Ebenfalls stehen die Schweizer Bischofskonferenz, die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz und die Schweizerisch Evangelische Allianz hinter der Initiative.

Wieso braucht es die Konzernverantwortungsinitiative?

Chemikalien vergiften die Felder rund um ein Glencore-Ölfeld in Tschad. Bei Kindern und Erwachsenen verursachte dies zentimetergrosse Brandblasen auf der Haut. Zum Hintergrund.

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia, der Schweizer Zementkonzern LafargeHolcim schädigt die Gesundheit von Menschen in Nigeria mit Feinstaub. Und der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind.

 

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Diese Konzerne müssen heute oft keine Konsequenzen befürchten. Denn gerade in armen Ländern gibt es oft keinen funktionierenden Rechtsstaat und die Menschen haben kaum Möglichkeiten, sich zu wehren.

 

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass die Schweizer Konzerne dazu verpflichtet werden, Mensch und Umwelt zu respektieren. Damit sich auch dubiose Konzerne an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen darum in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen geradestehen, die sie verursachen. Deshalb braucht es die Konzernverantwortungsinitiative.

Schau Dir jetzt den neuen Dokumentarfilm «Der Konzern-Report» an.

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne wie Glencore für Verfehlungen geradestehen müssen.

 

Mitmachen

Anders als die Konzern-Lobby haben wir kein Millionen-Budget. Dafür haben wir aber zehntausende von engagierten Bürger/-innen, welche sich für die Initiative einsetzen. Das können Sie tun: Postkarten schreiben, Balkon-Fahne bestellen und aufhängen, für die Initiative spenden oder sich in einem der rund 450 lokalen Komitees engagieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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